Diese zweiwöchige Rundreise nimmt euch mit auf eine unvergessliche Entdeckungstour durch Marokko – mal mit dem Mietwagen, mal mit Bus oder Zug.
Ich habe die Tour selbst so ähnlich zurückgelegt und einige Aufenthalte nach meinen persönlichen Vorlieben angepasst. Start- und Zielpunkt ist Tanger, ihr könnt die Route aber auch in jeder anderen Stadt beginnen.
Von den blauen Gassen in Chefchaouen geht es über die endlosen Dünen der Sahara bis zu versteckten Schätzen wie der alten Berberstadt Rissani. Am Ende steht mit Asilah auch noch ein Ort auf der Tour, in dem ihr ein paar Tage am Strand entspannen könnt.
Diese Rundreise zeigt nicht nur die Klassiker, sondern auch Orte, die nur wenige Touristen kennen. Wer den typischen Pauschalrouten ausweicht, findet in Marokko sein ganz eigenes Abenteuer.
Übernachtung im Nomaden-Camp in der Sahara-Wüste.
Die blauen Häuser Chefchaouens ohne andere Touristen entdecken.
Die kleine Berber-Stadt Rissani im Süden Marokkos.
Beste Unterkunft: Dar Mimouna, Asilah*
🍽 Bestes Restaurant: Foundouk Bazaar, Fès
Da ich aus Andalusien mit der Fähre angereist bin, beginnt meine Reise in Tanger – für mich der perfekte Einstieg in eine Rundreise durch Marokko.
Von dort aus geht es mit dem Mietwagen in die zauberhafte blaue Stadt Chefchaouen und weiter in die historische Königsstadt Fès. Von hier aus macht ihr einen Tagesausflug nach Meknès.
Auf dem anschließenden Weg in die beeindruckende Merzouga-Wüste, passiert ihr unter anderem den spektakulären Ziz-Valley.
Über Rissani, die einzigartige Todra-Schlucht und einem Stopp in der Wüstenstadt Aït-Ben-Haddou, erreichen wir schließlich den südlichen Atlas und Marrakech.
Aber hier bleiben wir nicht lange, denn Orte wie Rabat und Asilah, die deutlich weniger frequentiert sind, offenbaren eine ganz andere Seite Marokkos – voller Vielfalt und weniger vom Touristenstrom geprägt. Am Ende eurer Reise könnt ihr über den Dächern Tangers entspannen.
Ihr könnt die Reise auch problemlos in drei Wochen durchführen, dann habt ihr mehr Zeit vor Ort.
Tag 1) Ankunft Tanger
Tag 2) Tanger – Chefchaouen
Tag 3) Chefchaouen
Tag 4) Chefchaoeun – Fès
Tag 5) Fès
Tag 6) Fès – Merzouga
Tag 7) Merzouga – Ouarzazate
Tag 8) Ouarzazate – Marrakech
Tag 9) Marrakech
Tag 10) Marrakech – Rabat
Tag 11) Rabat
Tag 12) Rabat – Asilah
Tag 13) Asilah
Tag 14) Asilah – Tanger – Rückreise

Aus Spanien kommt ihr mit der Fähre von Algeciras oder Tarifa nach Tanger. Die Stadt besitzt zwei Häfen: einen direkt im Zentrum und einen größeren etwa 50 Kilometer außerhalb.
Ich empfehle euch die Schnellfähre von Tarifa zu nehmen, da die Anreise so viel schöner ist. Man kann auch nach draußen an Deck, um die Einfahrt zu beobachten. Die Überfahrt dauert etwa eine Stunde. Aufgrund der Zeitverschiebung kommt ihr in Marokko um die selbe Zeit an, in der ihr in Spanien gestartet seit – super geil.
Mit dem Flugzeug erreicht ihr Tanger von mehreren Flughäfen in Deutschland. Vor allem Ryanair bietet regelmäßig günstige Flüge für unter 50 Euro für Hin- und Rückflug. Eurowings fliegt regelmäßig ab Köln/Bonn.
Tanger ist der perfekte Startpunkt für eure Rundreise. Die übersichtliche Medina bietet spektakuläre Ausblicke auf den Hafen und ist ein toller Melting Pot zwischen Orient und Okzident. Ich empfehle euch einen Tag gemütlich durch die Medina zu schlendern und die Aussicht über die Altstadt und den Hafen von einer Café-Terrasse aus zu beobachten.
Direktflüge nach Tanger // Günstige Flüge buchen*
⛴️ Fähre von Tarifa nach Tanger buchen*
🍽️ Restaurant-Tipp: Dar Barbecue Kasbah
Unterkunftstipp: Riad Tingis*
ℹ️ Tour-Tipp: Tanger Grand Tour*
Empfohlene Aufenthaltsdauer: 1-2 Nächte
Nachdem ihr euch in Tanger akklimatisiert habt und den Abend auf einer Dachterrasse in der Medina genossen habt, holt ihr am nächsten Morgen euren Mietwagen ab. Mit diesem geht es über Tetouan in die blaue Stadt Chefchaouen.
Achtet bei der Fahrt darauf, die Geschwindigkeitsbegrenzungen einzuhalten. Ich musste schon nach wenigen Minuten meine erste Strafe zahlen. Ansonsten ist die Strecke in 3-4 Stunden problemlos zu bewältigen.
Chefchaouen befindet sich in den Bergen einer fruchtbaren Umgebung. Das Besondere an dieser Stadt sind die blauen Häuser, die es inzwischen auf viele Titelbilder geschafft haben. Dennoch ist Chefchaouen gerade am Morgen und am Abend nicht sehr touristisch, sondern eher ruhig. Ein oder zwei Nächte reichen hier aus, um die Stadt und die Umgebung zu erkunden.
Empfehlen kann ich das Hotel Sakura, das am Eingang der Medina liegt, einen Parkplatz vor der Tür hat und vor allem zwei großartige Terrassen mit Blick über die ganze Stadt bietet.
Restaurant-Tipp: Chez Hicham
Unterkunftstipp: Hotel Sakura*
Tour-Tipp: Chefchaouen mit einem Local entdecken*
Empfohlene Aufenthaltsdauer: 2-3 Nächte
Von Chefchaouen geht es mit dem Mietwagen weiter in Richtung Fès. Die Landschaft wird nun deutlich karger und an den Straßenrändern sind bereits die ersten Sanddünen zu sehen. Dennoch ist die Fernstraße N13 hervorragend ausgebaut und lässt sich astrein befahren. Bei Ouezzane liegen einige Restaurants direkt an der Strecke. Dort könnt ihr eine Pause einlegen.
Hinter der Gabelung der Straße nach Meknès nimmt der Verkehr etwas zu. Bis zur Mietwagen-Station ist aber auch hier alles kein Problem. Die Abgabe des Mietwagen erfolgt im neuen Teil von Fès. Von dort aus lauft ihr zu Fuß in Richtung Medina. Diese ist eine der größten und engsten der Welt.
Um unsere Unterkunft, das Riad Ridaya, zu finden, haben wir fast eine halbe Stunde benötigt. Google Maps hat kaum geholfen. Letztlich führten die Schilder der Unterkunft in Kombination mit den Einheimischen zum Erfolg.
Die nächsten Tage verbringt ihr in Fès und entdeckt die wirklich einzigartige Medina – einem Mix aus Gewürzläden, Basaren, Cafés, Koranschulen, Gerbereien und Karawansereien. Alleine für die Medina solltet ihr zwei entspannte Tage einplanen. Sich hier zu verlaufen, gehört einfach dazu.
Restaurant-Tipp: Foundouk Bazaar
Unterkunftstipp: Riad Ridaya*
Tour-Tipp: Historische Medina-Tour*
Empfohlene Aufenthaltsdauer: 2-3 Nächte
Die nächste Etappe führt euch zu einem der Highlights der ganzen Marokko-Rundreise: Der Übernachtung in der Sahara-Wüste. Eigentlich bin ich kein Fan von geführten Touren. In diesem Fall mache ich aber eine Ausnahme. Im Vorfeld der Rundreise habe ich gesehen, dass es sehr günstige Transfer-Touren von Fès über die Merzouga nach Marrakech* gibt. Dreitägige Touren beinhalten eine Übernachtung in der Wüste und eine weitere bei Ouarzazate, nahe dem Atlas-Gebirge.
Ich war zunächst skeptisch, im Nachhinein muss ich aber sagen, dass es eine der besten längeren Ausflüge gewesen ist, die ich gemacht habe. Die Tour führt euch von Fès in einem sehr guten Minibus über den Atlas in die Wüste. Unterwegs haltet ihr an einigen sehenswerten Orten, wie dem Ziz-Valley. Gegen Nachmittag erreicht ihr Merzouga, wo ihr mit eurem Gepäck auf Jeeps und Kamele verladen werdet. Anschließend reitet ihr auf dem Kamel zu eurer Unterkunft. Unterwegs beobachtet ihr, wie die Sonne langsam über den Sanddünen der Sahara untergeht. Ein einzigartiges Erlebnis.
Die Nacht in der Wüste verbringt ihr in einem Nomaden-Camp und genießt ein typisches Berber-Gericht, bevor ihr euch zum Sterne gucken in die Wüste legt. Die Zelte waren für Wüstenverhältnisse sehr komfortabel, wir hatten sogar ein eigenes Bad. Zum Sonnenaufgang gingen wir auf eine kleine Sanddüne, von wo aus wir die Sonne langsam über der Wüste aufgehen sahen.
Im verlinkten Beitrag, erkläre ich euch zudem, wie ihr diese Tour auf eigene Faust mit dem Mietwagen buchen könnt. Insgesamt kann ich die Tour aber sehr empfehlen, wir hatten einen sehr guten Guide und waren insgesamt nur 8 Leute in der Gruppe.
🚐 Transfer-Tour ab Fès: Meine Empfehlung*
Unterkunftstipp: Mustapha Camp*
Empfohlene Aufenthaltsdauer: 1 Nacht
Nach der magischen Nacht in der Sahara heißt es früh aufstehen. Ihr reitet bei Sonnenaufgang zurück nach Merzouga – der perfekte Abschluss dieses einmaligen Wüstenerlebnisses. Dort wartet bereits euer Fahrer oder Minibus, um euch auf die nächste Etappe zu bringen: von Merzouga über Rissani und die Todra-Schlucht nach Ouarzazate.
Der erste Stopp des Tages ist Rissani, eine kleine Stadt mit großer Geschichte. Sie war früher ein bedeutendes Handelszentrum an der Karawanenroute und ist bis heute ein spannender Ort, um ein wenig authentisches Wüstenleben mitzubekommen. Besonders sehenswert ist der lokale Markt. Falls ihr Zeit habt, lohnt sich ein kurzer Abstecher zum Mausoleum von Moulay Ali Cherif, dem Stammvater der heutigen marokkanischen Königsfamilie.
Von dort geht es weiter durch spektakuläre Landschaften bis zur Todra-Schlucht. Sie gehört zu den schönsten Naturwundern Marokkos – bis zu 300 Meter hohe Felswände ragen hier steil in den Himmel, ein beliebter Ort für Kletterer, aber auch einfach beeindruckend beim Durchfahren oder Spazierengehen.
Nehmt euch unbedingt ein bisschen Zeit, um durch das enge Flusstal zu schlendern oder einen Tee in einem der Cafés direkt am Wasser zu trinken. Besonders am späten Vormittag oder frühen Nachmittag leuchten die Felsen in warmem Rot – ein tolles Fotomotiv!
Am späten Nachmittag erreicht ihr dann Ouarzazate, das „Tor zur Wüste“. Hier endet eure Etappe, und ihr könnt euch auf einen spannenden Mix aus Berberkultur, Filmgeschichte und Wüstenflair freuen. Vielleicht habt ihr noch Zeit und Energie für einen ersten Bummel durch die Stadt oder ein entspanntes Abendessen mit Blick auf die Kasbah Taourirt.
Restaurant-Tipp: Restaurant Lakasbah Étoile Ouarzazate
Unterkunftstipp: Riad Dar Bergui*
Empfohlene Aufenthaltsdauer: 1 Nacht
Heute führt euch eure Rundreise über das Atlasgebirge in die Königsstadt Marrakesch – und die Strecke gehört definitiv zu den eindrucksvollsten Abschnitten der ganzen Reise. Unterwegs erwarten euch spektakuläre Landschaften, ein legendäres Filmkulissendorf und einige kulinarische Highlights.
Nach dem Frühstück in Ouarzazate startet ihr mit einem kurzen Abstecher zur weltberühmten Lehmstadt Aït Ben Haddou. Die historische Kasbah gehört zum UNESCO-Welterbe und wurde schon für zahlreiche Hollywood-Filme als Kulisse genutzt – darunter „Gladiator“ und „Game of Thrones“. Ihr könnt die Siedlung zu Fuß erkunden, durch die engen Gassen schlendern und von oben den Blick auf das grüne Flusstal genießen. Für einen Besuch solltet ihr rund eine Stunde einplanen – je nach Lust und Laune.
Danach beginnt die Fahrt über den Tizi n’Tichka-Pass, einen der höchsten und kurvenreichsten Gebirgspässe Marokkos. Die Straße windet sich in spektakulären Serpentinen durch das Hochgebirge – mit jeder Menge Fotostopps und traumhaften Ausblicken. Auf dem Weg passiert ihr kleine Berberdörfer, schroffe Felsen und terrassierte Felder – Marokko pur.
Ein besonders schöner Zwischenstopp lohnt sich in einem kleinen Ort im Atlas-Gebirge, wo ihr traditionelles Arganöl probieren und kaufen könnt – oft direkt bei einer Frauenkooperative. Viele dieser Betriebe bieten auch frisches Brot, Olivenöl, Honig und andere regionale Produkte an.
Kurz danach solltet ihr euch unbedingt Zeit für ein spätes Mittagessen nehmen – am besten in einem einfachen Restaurant mit Blick auf die Berge. Die Tajines, die hier im Lehmofen geschmort werden, gehören zu den besten des Landes. Besonders lecker: Tajine mit Lamm und Pflaumen oder mit frischem Gemüse aus der Region.
Am späten Nachmittag erreicht ihr dann Marrakesch, wo eure geführte Tour ihren Abschluss findet. Marrakesch wird euch nach den Tagen in der Natur vielleicht erstmal laut und bunt vorkommen – aber genau das macht den Reiz dieser Stadt aus.
Restaurant-Tipp: Kabana Rooftop*
Unterkunftstipp: Dar al Amal*
Empfohlene Aufenthaltsdauer: 2-3 Nächte
Nach den intensiven Erlebnissen in der Wüste und im Atlasgebirge steht euch heute eine angenehm entspannte Etappe bevor: Ihr reist mit dem Zug von Marrakesch in die Hauptstadt Rabat. Die Verbindung ist nicht nur komfortabel, sondern auch landschaftlich reizvoll – und eine schöne Gelegenheit, Marokko mal aus dem Fenster heraus zu erleben.
Die Züge in Marokko sind überraschend modern und zuverlässig. Mehrmals täglich fahren Direktverbindungen von Marrakesch nach Rabat – ihr seid etwa 4,5 bis 5 Stunden unterwegs. Die Fahrt führt durch flache Ebenen, kleinere Städte und Dörfer und gibt euch einen guten Eindruck vom ländlichen Marokko.
Die Tickets könnt ihr ganz bequem vorab über 12.go buchen – dort seht ihr auch gleich die genauen Abfahrtszeiten und könnt zwischen 1. und 2. Klasse wählen. Wer es etwas ruhiger und geräumiger mag, sollte sich ein Ticket für die 1. Klasse gönnen – der Aufpreis ist meist gering.
Der Bahnhof in Marrakesch ist zentral gelegen und gut mit dem Taxi oder zu Fuß vom Stadtzentrum aus erreichbar. Plant aber trotzdem genügend Zeit ein, vor allem in der Hochsaison oder am Wochenende. Am besten holt ihr euch vorher noch einen Snack oder ein Getränk für die Fahrt.
Rabat, die oft unterschätzte Hauptstadt Marokkos, empfängt euch mit Meeresbrise, kolonialem Charme und viel weniger Trubel als Marrakesch oder Fès. Direkt nach der Ankunft könnt ihr gemütlich zu eurer Unterkunft fahren oder bei einem Spaziergang an der Kasbah des Oudaïas erste Eindrücke sammeln.
Restaurant-Tipp: Dar Zaki
Unterkunftstipp: Dar Shaeir*
Tour-Tipp: Food-Tour durch Rabat*
Empfohlene Aufenthaltsdauer: 2 Nächte
Nach ein paar entspannten Tagen in Rabat, dieser modernen, aufgeräumten Hauptstadt mit ihren ruhigen Boulevards und westlich wirkendem Flair, geht es für euch weiter in den Norden – nach Asilah an der Atlantikküste. Die Zugfahrt dorthin ist nicht nur landschaftlich interessant, sondern auch ein kleiner sozialer Moment für sich.
Die Reise beginnt am Bahnhof von Rabat. Ihr nehmt einen Zug Richtung Norden und steigt in Kenitra um – das geht in der Regel unkompliziert, aber es lohnt sich, vorher einen Blick auf den Fahrplan zu werfen oder eure Tickets direkt über 12.go zu buchen. So habt ihr alles in einer Hand und müsst euch nicht vor Ort mit den Verbindungen herumschlagen.
Im Zug selbst zeigt sich wieder einmal die marokkanische Gastfreundschaft: Wir haben unsere Äpfel gegen Kekse mit Mitreisenden getauscht – eine kleine Geste, aber typisch für die Herzlichkeit, die einem hier überall begegnet. Gerade die Zugfahrten bieten schöne Gelegenheiten, mit Einheimischen ins Gespräch zu kommen – oder einfach mal durchzuatmen und die Landschaft an sich vorbeiziehen zu lassen.
In Asilah angekommen, erwartet euch eine ganz andere Welt: Klein, weiß, entspannt – fast wie ein marokkanisches Andalusien. Viele spanische Touristen zieht es im Sommer hierher, aber selbst dann bleibt die Atmosphäre angenehm ruhig. Zwei Nächte habt ihr euch hier gegönnt – genau die richtige Entscheidung.
Die Strände rund um Asilah sind weit, sauber und perfekt zum Abschalten. Ob ein langer Spaziergang am Meer, ein Nachmittag im Liegestuhl oder ein Bad im Atlantik – hier könnt ihr wunderbar zur Ruhe kommen. Auch kulinarisch hat Asilah einiges zu bieten: Frischer Fisch, würzige Tajines und leckere Pastilla in kleinen Lokalen, die oft mehr können, als sie von außen vermuten lassen.
Restaurant-Tipp: Dar Al Maghrebia
Unterkunftstipp: Dar Mimouna*
Empfohlene Aufenthaltsdauer: 2 Nächte
Nach zwei Tagen voller Ruhe, gutem Essen und langen Strandspaziergängen in Asilah geht es für euch in den letzten Abschnitt eurer Marokko-Rundreise. Der kleine Bahnhof von Asilah ist genauso charmant wie die Stadt selbst – übersichtlich, entspannt, und genau richtig, um sich ohne Hektik auf die Weiterreise vorzubereiten.
Mit dem Schnellzug seid ihr in rund 30 Minuten in Tanger – eine kurze Fahrt, aber sie bringt euch in eine völlig andere Atmosphäre. Tanger ist größer, lebendiger, ein bisschen rauer – und gleichzeitig der perfekte Ort, um die Reise noch einmal Revue passieren zu lassen.
Wir haben uns hier eine letzte Nacht gegönnt, um die vielen Eindrücke sacken zu lassen. Vielleicht möchtet ihr es genauso machen: den Tag langsam angehen, durch die Medina schlendern, auf einer der Dachterrassen einen Minztee trinken und den Blick über die Stadt und das Meer schweifen lassen.
Zum Abendessen ging es für uns zurück ins Dar Barbecue in der Kasbah – ein Ort, den ich persönlich sehr mag und bei jedem Besuch in Tanger wieder ansteuere. Die Atmosphäre dort ist entspannt, das Essen einfach gut – ideal, um eure Rundreise würdig ausklingen zu lassen.
Am nächsten Morgen ging es für uns zurück nach Hause. Und vielleicht werdet ihr es ähnlich empfinden: Marokko lässt einen nicht so schnell los. Diese Reise bleibt im Kopf – voller Kontraste, Farben, Gerüche und Begegnungen, die man nicht so schnell vergisst.
Die Rundreise auf eigene Faust zu planen, war für mich überraschend einfach – vor allem, wenn man sich genug Zeit nimmt, die einzelnen Etappen entspannt zu genießen. Die geführte 3-Tagestour von Fès über Merzouga nach Marrakech war für mich genau die richtige Ergänzung und hat mir die Magie der Wüste ganz nahgebracht.
Mit dem Mietwagen unterwegs sollte man sich unbedingt an die Geschwindigkeitsbegrenzungen halten – die Straßen sind nicht überall optimal, und die Kontrollen sind streng.
In vielen Ecken fühlt sich Marokko wirklich an, als wäre ich mitten in einem Film aus 1001 Nacht – mit bunten Souks, beeindruckenden Landschaften und dieser ganz besonderen Atmosphäre, die dieses Land so einzigartig macht.
Während mir Marrakech inzwischen etwas zu überfüllt ist, fand ich Tanger besonders angenehm und authentisch. Weitere Highlights für mich waren Chefchaouen, Rissani und natürlich die Sahara-Wüste – jede Station hat auf ihre Weise begeistert.
Und nicht zuletzt: Die marokkanische Küche gehört für mich zu den absoluten Lieblingsküchen – frische Gewürze, Tajine, Couscous und all die kleinen Leckereien, die ich in den Gassen und auf den Märkten entdeckt habe, machen diese Reise kulinarisch unvergesslich.









Merzouga ein kleines Dorf am Rande der Sahara, ist der perfekte Ausgangspunkt für unvergessliche Abenteuer in Marokkos beeindruckender Wüstenlandschaft. Euch erwarten einzigartige Sonnenunteränge und Nomadencamps der Spitzenklasse. Hier erfahrt ihr, wie ihr den Wüstentrip am besten plant und durchführen könnt.

Selten habe ich mich so schnell verlaufen wie in der Medina von Fès. Denn in den labyrinthartigen Gassen ist es noch schwieriger, die Orientierung zu behalten als in Tanger oder Marrakech. Dafür werdet ihr belohnt mit einer der ältesten und am besten erhaltenen Medinas der Welt.
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